Jedes neue Pack, das in Pokémon TCG Pocket erscheint, bietet eine weitere Gelegenheit, deine Kartensammlung zu erweitern – und ein noch stärkeres Deck für den nächsten Kampf zusammenzustellen.
Deine Lieblingskarten für einen Solo-Kampf können im Spieler-Modus gegen das Deck anderer Spieler:innen schnell alt aussehen. Und bei Event-Kämpfen, in denen du Karten und Items ergattern willst, sind oft noch spezifischere Decks gefragt.
Hier sind einige der besten Tipps der App Store-Redaktion, um erfolgreiche Decks rund um deine Lieblings-Pokémon zu bauen.

Doch zuerst ein paar Grundlagen zum Deck Building …
Beim Erstellen eines Decks solltest du drei Dinge beachten:
Vor diesem Hintergrund kommen hier fünf Tipps für den Bau deines ultimativen Decks.
1. Starte mit unverzichtbaren Karten

Egal, welche Art von Deck du bauen möchtest: Zwei Trainerkarten gehören praktisch immer zur Grundausstattung – Forschung des Professors und Pokéball.
Eine Heilkarte ist eine Niete, wenn sie gerade nicht auf deiner Hand ist, während dein Pokémon bedrohlich wenig KP hat. Und selbst dein schlagkräftigstes Pokémon bringt nichts, wenn es nicht auf die Spielunterlage kommt. Deshalb ist es so wichtig, Karten zu ziehen und hinzuzufügen.
Mit Forschung des Professors ziehst du zwei Karten von deinem Deck. Der Pokéball dagegen fügt deiner Hand ein Basis-Pokémon hinzu – eine schnelle Möglichkeit, dir früh im Spiel eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Diese beiden Karten findest du nicht in Boosterpacks, du kannst sie aber jederzeit mit Shop‑Tickets kaufen. Wir empfehlen, zunächst zwei Exemplare von jeder Karte zu holen!
2. Wähle dein Haupt-Pokémon

Der nächste wichtige Schritt: Entscheide, welches Pokémon der Star deiner Kämpfe sein soll.
Manche Decks sind darauf ausgelegt, Gegner:innen zu überrumpeln, bevor sie überhaupt richtig ins Spiel kommen. Andere setzen auf ausgeklügelte Fallen, die erst bemerkt werden, wenn es längst zu spät ist. Lernst du gerade noch die Feinheiten, solltest du dein Haupt-Pokémon zunächst auf ein oder zwei Typen beschränken – das hält dein Deck übersichtlich.
Den richtigen Typ gegen deine Gegner:innen einzusetzen – genauer gesagt: einen Typ zu wählen, der die Schwäche des gegnerischen Pokémon ausnutzt –, verschafft dir im Kampf einen wertvollen Vorteil.
Wenn du dich auf Phase‑2-Pokémon konzentrierst, solltest du ausserdem die Sonderbonbon-Karte ins Deck aufnehmen. Damit entwickelst du dein Basis-Pokémon direkt zu einem Phase‑2-Pokémon und beschleunigst das Kampftempo erheblich.
3. Ergänz dein Deck mit Unterstützer-Pokémon und Trainerkarten

Starke Attacken benötigen oft viel Energie. Deshalb sind Pokémon- und Trainerkarten, die diese erzeugen oder bereitstellen, unerlässlich, damit dein Haupt-Pokémon sein volles Potenzial entfalten kann.
Pichu, Magby und Mantirps können Energie an Pokémon auf der Bank anlegen, ohne selbst welche zu benötigen. So kannst du den richtigen Moment abwarten, bevor du dein Haupt-Pokémon für den entscheidenden Angriff einwechselst.
Einige Unterstützerkarten funktionieren nur mit bestimmten Typen. In einem Wasser-Deck zum Beispiel wirfst du mit Misty so lange eine Münze, bis „Zahl“ kommt, und legst für jeden Wurf mit „Kopf“ eine Energie an. Mit etwas Glück kann das einen sofortigen Sieg bedeuten.
Wenn du Evoli und seine Entwicklungen verwendest, ist der Evoli-Rucksack dein bester Freund. Je nach Situation kannst du entweder dem gegnerischen Aktiven Pokémon +10 Schaden zufügen oder allen Entwicklungen von deinem Evoli 20 KP zurückgeben. So oder so: eine gute Wahl!
Such nach Trainerkarten, die zu deinem Deck-Typ passen.
4. Gleich deine Schwachstellen aus
Egal, wie stark ein Pokémon ist: Es wird immer Gegner:innen und Situationen geben, bei denen es sich schwertut. Wenn du ein bis zwei Karten ins Deck aufnimmst, die dessen Schwächen ausgleichen, kannst du zuverlässiger gewinnen.
Wenn du zum Beispiel Phase‑2-Pokémon spielst, können die ersten Runden schwierig werden. Hast du aber ein Pokémon, das mit wenig Energie angreifen kann, oder eines mit genügend KP, um der ersten Angriffswelle standzuhalten, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass dein Haupt-Pokémon später zurückschlagen kann.
Finde die Schwachstellen deines Decks und schliess die Lücken.
5. Vertiefe deine Strategie

Wenn in deinem Deck noch Platz ist, solltest du Karten hinzufügen, die deine strategische Vielfalt erweitern.
Eine Möglichkeit, deine:n Gegner:in auf dem falschen Fuss zu erwischen: Mit Zyrus kannst du ein angeschlagenes Pokémon auf der gegnerischen Bank in die Aktive Position zwingen. Oder du tauschst mit Sabrina das gegnerische Aktive Pokémon gegen eins von seiner Bank aus. Silber und Mars können die gegnerischen Handkarten reduzieren oder umstellen und dadurch die Strategie deines:deiner Gegner:in durchkreuzen. Karten wie Rüpel von Team Rocket können wiederum Energie vom gegnerischen Aktiven Pokémon auf den Ablagestapel befördern.
Rot verleiht Pokémon‑ex-Karten +20 Schaden – genau das kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Wenn du deine Verteidigung stärken möchtest, füg mit der Riesigen Robe einem Pokémon bis zu 20 KP hinzu. Und wenn du dich von einem heftigen Treffer erholen musst, kann Lilly bei einem Phase‑2-Pokémon 60 KP wiederherstellen.
Natürlich gibt es auch typenspezifische Optionen. Wenn du ein Deck der Typ Pflanze spielst, solltest du dir Erika und den Blätterumhang genauer ansehen: Die eine Karte stellt 50 KP wieder her, die andere erhöht die maximalen KP deiner Pflanzen-Pokémon um 30.
Ein Deck in Pokémon TCG Pocket zu bauen, verbindet einfache Regeln mit überraschend strategischem Tiefgang. Sobald dein erstes Deck steht, solltest du es in CPU- und Spieler-Kämpfen testen, um deine Schwachstellen zu identifizieren. Ziehst du nicht die Karten, die du brauchst? Bekommst du nicht genug Energie, um Schaden auszuteilen? Das sind klare Zeichen dafür, dass du einige Karten hinzufügen oder entfernen solltest.
Jedes neue veröffentlichte Pack erweitert die Möglichkeiten auf der Spielunterlage. Also: Denk nach, tüftle los – und viel Spass beim Deck Building!