LEG LOS

Im Kreativdschungel mit Jungle

So nutzte die Band Apple Creator Studio für ihre Musikvideos.

Die britische Band Jungle ist dafür bekannt, Genregrenzen zu sprengen und immer wieder neue kreative Wege zu gehen. Wir haben J Lloyd, Tom McFarland und Lydia Kitto kürzlich am Set eines der bisher ambitioniertesten Projekte der Band begleitet – dem Dreh von elf Musikvideos in vier Tagen, um ihr aktuelles Album „Sunshine“ zu feiern, das ab sofort erhältlich ist.

Hier erfährst du, wie Jungle die leistungsstarken Apps in Apple Creator Studio nutzen, um in Schallgeschwindigkeit zu schreiben, zu proben und zu produzieren.


Mit „Varispeed“ in Logic Pro lässt sich ein Song beschleunigen oder verlangsamen, ohne dabei die Tonhöhe zu verändern. Da Jungle ihr gesamtes Album in Logic Pro produziert haben, konnten sie ihre Aufnahme von „Move Like You Do“ gemeinsam mit ihrem Choreografen aufrufen und in Echtzeit damit experimentieren.

„Wir probten mit Will West, versuchten es mit 120 BPM, dann 122, dann 121, bis wir das Tempo gefunden hatten, bei dem die Moves und der Song einfach Klick machten“, sagt J Lloyd. „Als wir es dann hatten, wussten wir genau, was wir am nächsten Tag am Set umsetzen wollten.“


Die „Smooth Slo-Mo“-Funktion in Final Cut Pro verwandelt ein paar wenige Sekunden einer Choreografie in eine fesselnde Zeitlupen-Performance. Final Cut Pro dehnt das Video nicht einfach, sondern generiert auf intelligente Weise die Bewegungen zwischen den Frames, sodass jede Drehung, jeder Sprung und jede Geste flüssig aussieht.

Die KI‑gestützte „Magnetic Mask“ in Final Cut Pro isoliert Personen, Objekte und Formen mithilfe der geräteeigenen KI – und verfolgt diese Auswahl dann im restlichen Verlauf des Clips. Mit nur vier Tagen Zeit für den Dreh von elf Musikvideos bearbeiteten Jungle jedes Video direkt am Set im Anschluss an die Aufnahmen.

„Final Cut Pro ist wie ein magisches Schwert“, sagt Tom McFarland. „Es gibt eine Einstellung für den Track ‚Romeo II‘, bei der die Kamera versehentlich einen Teil der Lichtanlage erfasst hat. Mit fünf Klicks konnte das im Schnitt wegretuschiert werden. Die App weiß einfach, was zu tun ist.“


Mit „Magnetic Timeline“ in Final Cut Pro rasten Videoclips, Übergänge und Audio exakt an der richtigen Stelle ein und bleiben bei Bearbeitungen synchron. Ganz gleich, ob du Clips trimmst oder Schnitte auf den Beat setzt – alle nachfolgenden Elemente passen sich automatisch an.

Um das Poster-Artwork zu zeichnen, das im gesamten Musikvideo zu „Sunshine“ zu sehen ist, wechselte die Band nahtlos zwischen Pixelmator Pro auf dem Mac und dem iPad.

„Wir brauchten uns nicht um die Technik zu kümmern. Wir konnten uns einfach voll und ganz auf das Design konzentrieren“, sagt J Lloyd. „Ich konnte zwischen den Takes das iPad zur Hand nehmen und auf Pixelmator Pro weiterskizzieren – alles hat einfach funktioniert.“


„Sunshine“, das neue Album von Jungle, kannst du dir jetzt in 3D‑Audio auf Apple Music anhören. Dort findest du auch die Musikvideos dazu.